Kuba-Hilfe
Pate werden
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Paten-Ehepaar Rita und Denis Kuentz

Zum wiederholten Male ein sehr schönes Erlebnis


Die engagierten Eheleute zu Besuch bei Analias Familie.
Die Eheleute Kuentz haben die Kuba-Hilfe auf der MUNDOlogia in Freiburg kennen gelernt und unterstützen nun zwei Patenkinder und ihre Familien in Kuba.

N
ach unserer ersten Reise nach Kuba im Jahr 2008 haben wir angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Situation in diesem Land nach einer Möglichkeit gesucht, eine Patenschaft für ein Kind in Kuba zu übernehmen. Wir waren zu dem Zeitpunkt bereits Paten von zwei Kindern in anderen Ländern. Im Rahmen der MUNDOlogia in Freiburg wurden wir auf die Kuba Hilfe aufmerksam und haben mit Bernhard Adolph Kontakt aufgenommen. Wir haben dann sofort eine Patenschaft übernommen und sind 2014 wieder nach Kuba gereist, um unser Patenkind Yamisleidys und seine Familie kennenzulernen. Betreut wurden wir während dem Besuch von den Leiterinnen der Kita und der Sozialarbeit, Kenia Dominguez und Katia Dominguez. Dies war ein überaus positives Erlebnis für uns. So haben wir uns nach unserer Heimkehr direkt entschlossen, eine zweite Patenschaft zu übernehmen. Im April 2015 sind wir nun zum 5. Mal nach Kuba gereist und haben dort auch die kleine Analia und ihre Familie kennen lernen können.

Dort hat uns gleich am zweiten Tag unserer Reise Katia von unserem „casa particular“ in Havanna abgeholt; es war ein sehr frohes Wiedersehen mit ihr. Wir fuhren, wie das Jahr zuvor, mit Luis, dem Taxifahrer und seiner „máquina“, zuerst zum Kindergarten, wo wir nach einem Jahr Kenia und ihr Team wieder trafen. Wir haben unsere Geschenke dort gelassen, u. a. viele Puppen. Es war für uns eine große Freude, zu sehen, wie sich die Kinder auf diese Puppen förmlich „gestürzt“ haben. Nach dem Kindergartenbesuch sowie der Besichtigung der neuen Räume, die zur Erweiterung des Kindergartens vorgesehen sind, besuchten wir die Familien unserer beiden Patenkinder, Yamisleidys und Analia. Das war zum wiederholten Male ein sehr schönes Erlebnis.

Eine Woche später, am Sonntag, den 25. April 2015, wurden wir dann morgens um 9:00 Uhr mit einem alten privatem Taxi (Marke unbekannt, mit einem Fiat-Lenkrad) in unserer casa particular in Boca Ciega, wohin wir mittlerweile gewechselt hatten, abgeholt und fuhren nach Párraga, zur Teilnahme an der monatlichen Lebensmittelausgabe für die Paten-Familien des Projekts. Olexeider, Landwirt und Ehemann von Katia, kam mit einem Karren, gezogen von zwei Ochsen und voll beladen mit Gemüse und Früchten von der Projekt-Finca. Es waren so viele Mütter mit ihren Kindern dort, und alle warteten so geduldig, bis sie aufgerufen wurden. Dort trafen wir auch unsere Patenkinder wieder.

Nach der Lebensmittelausgabe fuhren wir noch mit zwei weiteren Paten aus Deutschland, die ebenfalls zu Besuch waren, gemeinsam zu der Finca Los Coroneles, die unter anderem ebenfalls Frischeprodukte für den Kindergarten erwirtschaftet. Olexeider hatte uns ein Spanferkel am Spieß zum Mittagessen vorbereitet. Es war so lecker!! Dazu gab es verschiedenes Gemüse und wunderbare Früchte von der Finca. Im Vergleich zu 2014 hat uns Olexeider die positive Entwicklung der Finca gezeigt, trotz der Schwierigkeiten, die in Kuba "normal" sind. Später haben wir dann erfahren, dass während wir das tolle Mittagessen genießen durften, ein Entenpaar gestohlen wurde!

Als Abschluss unseres Kuba-Aufenthaltes haben wir am 28. April einen Tag am Meer in Boca Ciega mit unseren Patenkindern und deren Geschwistern und Müttern verbringen können. Katia war auch mit dabei, sie hatte alles, wie gewohnt, sehr gut organisiert. Für Analia war es das erste Mal, dass sie am Meer war, obwohl Párraga nur ca. 40 min., vom Strand entfernt ist. Nach einem gemeinsamen Mittagessen und Zusammensein haben wir uns am Ende des Nachmittags schweren Herzens verabschiedet, mit dem Versprechen, dass wir uns wieder sehen werden.

Ein besonderer Dank möchten wir Katia und Kenia aussprechen, für den liebevollen Empfang und die Betreuung, für die interessanten Diskussionen und ganz besonders für ihr Engagement für das Projekt.


Rita und Denis Kuentz, Biesheim / Frankreich






Yamisleydis mit Pate Denis Kuentz


Rita Kuentz und ihr Patenkind Analia